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Überschuldeter Mitarbeiter- Wie soll man als Chef reagieren?

Meist erfährt der Chef es dann, wenn die erste Lohnpfändung in der Buchhaltung eintrifft.

Dabei sind erste Anzeichen oft schon sehr früh ersichtlich. Diese unterscheiden sich nicht groß von den allgemeinen sozialen Anzeichen.

 

Betriebs- oder Geburtstagsfeiern und Feierabendtreffen werden nicht mehr besucht. Der Mitarbeiter zieht sich zurück und vermeidet Gespräche mit Kollegen.

Um mehr Lohn zu generieren werden Überstunden geleistet, bevorzugt Nacht- oder Feiertagsschichten gefahren. Kollegen werden angesprochen ob sie ihre Schicht tauschen wollen. Der Mitarbeiter bittet um Vorschuss.

 

Prinzipell sind private Schulden genau das was der Begriff aussagt - nämlich Privatsache. Daher ist weder eine Lohnpfändung noch eine Privatinsolvenz ein Kündigungsgrund. Auch ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, ausnahmslos alle anfallende Zusatzkosten die sich im Zusammenhang mit Lohnpfändungen ergeben zu tragen.

 

Trotz aller Irritationen sollte der Arbeitgeber das Gespräch suchen um gemeinsam Lösungen zu finden. Dabei ist sehr viel Einfühlungsvermögen von Nöten, da verschuldete Mitarbeiter vor nichts mehr Angst haben, als dass ihre Situation offen gelegt wird oder der Job in Gefahr ist. Im schlimmsten Fall müssen sogar Kurzschlussreaktionen befürchtet werden wenn ein Personalgespräch mit Vorlauf angesetzt wird.

 

Der Arbeitnehmer benötigt Verständnis und jemanden der noch lösungsorientiert denken kann, dazu ist er selbst meistens nicht mehr in der Lage. In der Regel sind kurzfristige Lösungen notwendig, so dass der Weg zu einer professionellen Schuldenberatung führen sollte, die in der gebotenen Zeit Auswege bieten kann.

 

Der Arbeitgeber kann Angebote vermitteln, in dem er dem Arbeitnehmer Informationsmaterial zu Verfügung stellt oder selbst tätig werden und Kontakt mit einer seriösen Schuldnerberatung aufnehmen.

Schuldenregulierung- Der Chef zahlt?

Bei vielen Arbeitgebern hört die soziale Verantwortung nicht an der Firmentür auf. Sie setzen sich für ihre MItarbeiter ein und bieten HIlfestellungen an. Wenn der Arbeitgeber in schlechten Zeiten verlässlich zu seinem Mitarbeiter steht, kann dies durchaus loyalitätsfördernd sein.

 

Kostenlose Schuldnerberatungsstellen haben meist sehr lange Wartezeiten. Um die Situation schnell zu beruhigen und den Arbeitnehmer in geregelte finanzielle Verhältnisse zu begleiten ist meist eine Vertretung durch ein kostenpflichtiges Angebot nötig. Die entstehenden Kosten können entweder ganz oder teilweise vom Arbeitgeber übernommen werden.

 

Wir haben langjährige Erfahrung auf diesem speziellen, sensiblen Gebiet und unterstützen Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber mit Rat und Tat. Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer können auf den Arbeitgeber ausgestellt werden.

 

Wir beraten gerne ausführlich dazu.

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